Giuseppe Catalfamo
Giuseppe Catalfamo (1921–1989) vertrat einen historischen Personalismus und kritisierte den grundsätzlich ideologischen Charakter von Erziehung. Für ihn ist also wichtig, dass Erziehung nicht einfach einer festen Ideologie untergeordnet wird. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 100)
Beispiel: Wenn ein Lehrer sagt: „Alle Schüler sollen genau nach unserem politischen oder weltanschaulichen System erzogen werden“, würde Catalfamos Ansatz diesen ideologischen Charakter der Erziehung kritisch hinterfragen. Stattdessen steht beim Personalismus die einzelne Person im Mittelpunkt.
Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh




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