Girozentrale
Eine Girozentrale ist ein regionales Zentralinstitut der Sparkassen, das vor allem den Zahlungsverkehr (Clearing) zwischen den Sparkassen abwickelt und diese bei Geschäften wie Kreditvermittlung, Liquiditätsausgleich und Auslandsgeschäften unterstützt. (vgl. Schneck 2018, S. 393 ff.)
Beispiel: Sparkasse A hat am Tagesende 5 Mio. € Überschussliquidität, während Sparkasse B 3 Mio. € benötigt. Die Girozentrale gleicht die Liquidität aus: Sie nimmt die 3 Mio. € von Sparkasse A auf und stellt sie Sparkasse B zur Verfügung. So kann Sparkasse B ihren kurzfristigen Finanzbedarf decken.
Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv




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