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Gewinnschwellenanalyse

Die Gewinnschwellenanalyse (Break-Even-Analyse) untersucht, bei welcher Absatzmenge oder welchem Umsatz ein Unternehmen weder Gewinn noch Verlust erzielt. Dieser Punkt heißt Break-Even-Punkt und ist erreicht, wenn die Erlöse genau den gesamten Kosten (fixe + variable Kosten) entsprechen. Sie dient dazu, Mindestabsatzmengen zu bestimmen und Auswirkungen von Preisänderungen, Kostenänderungen oder Mengenänderungen auf den Gewinn zu analysieren. (vgl. Schmidt 2022, S. 189 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen verkauft ein Produkt für 50 € pro Stück, die variablen Kosten betragen 30 € pro Stück und die Fixkosten liegen bei 20.000 €. Der Stückdeckungsbeitrag beträgt somit 20 €. Um die Fixkosten zu decken, müssen 20.000 € / 20 € = 1.000 Stück verkauft werden. Bei genau 1.000 Stück liegt der Break-Even-Punkt, da weder Gewinn noch Verlust entsteht; erst ab einer höheren Absatzmenge erzielt das Unternehmen Gewinn.


Schmidt, A. (2022): Kostenrechnung. Grundlagen der Vollkostenrechnung, Deckungsbeitragsrechnung und Plankostenrechnung sowie des Kostenmanagements. 9. Auflage. Stuttgart: Kohlhammer

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