Gewinnschwelle
- Andreas Armster

- 3. Jan.
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Die Gewinnschwelle (Break-even-Point) ist die Produktionsmenge, ab der eine Investition beginnt, Gewinn zu erwirtschaften. Sie wird berechnet, indem die Fixkosten durch den Deckungsbeitrag pro Stück geteilt werden. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 46 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen plant die Anschaffung einer Maschine, bei der die Fixkosten 500.000 € betragen und die variablen Kosten pro Stück 10 € bei einem Verkaufspreis von 20 € liegen. Die Gewinnschwelle wird erreicht, wenn der Deckungsbeitrag pro Stück (20 € − 10 € = 10 €) die Fixkosten deckt. Somit liegt die Gewinnschwelle bei 50.000 Einheiten, d. h. erst ab der Produktion und dem Verkauf von 50.000 Stück erzielt die Maschine einen Gewinn.
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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