Gewichtete Auswahlverfahren
- Andreas Armster

- 25. Jan.
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Gewichtete Auswahlverfahren sind Stichprobenverfahren, bei denen Elemente der Grundgesamtheit unterschiedliche Auswahlwahrscheinlichkeiten bzw. Inklusionswahrscheinlichkeiten haben. Diese Unterschiede entstehen etwa durch geschichtete Stichproben mit verschiedenen Auswahlsätzen und müssen bei der Auswertung durch geeignete Gewichte berücksichtigt werden. (vgl. Behr/Rohwer 2018, S. 95)
Beispiel: Eine geschichtete Stichprobe, bei der aus kleinen Teilgruppen einer Bevölkerung relativ mehr Personen gezogen werden als aus großen Teilgruppen, sodass Beobachtungen aus den kleineren Gruppen bei der Auswertung mit geringeren Gewichten versehen werden.
Behr, A.; Rohwer, G. (2018): Grundwissen Induktive Statistik mit Aufgaben, Klausuren und Lösungen. München: UVK Verlag



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