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Gestaltansatz

Der Gestaltansatz betrachtet Organisationen als komplexe, ganzheitliche Systeme, in denen viele interne und externe Variablen (z. B. Strategie, Struktur, Umwelt) gleichzeitig zusammenwirken. Er geht davon aus, dass der Erfolg einer Organisation nicht durch einzelne Faktoren entsteht, sondern durch die stimmige Gesamtkonfiguration („Gestalt“) aller Elemente, also deren gegenseitige Abstimmung und Passung untereinander sowie mit der Umwelt. (vgl. Wolf 2023, S. 461 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen ist erfolgreich, weil Strategie (Innovation), Struktur (flache Hierarchien) und Unternehmenskultur (offen, kreativ) gut zusammenpassen; würde man nur einen dieser Faktoren ändern, ohne die anderen anzupassen, könnte der Erfolg verloren gehen.


Wolf, J. (2023):  Organisation, Management, Unternehmensführung. Theorien, Praxisbeispiele und Kritik. 7. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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