Geschlossenes Warenwirtschaftssystem
Ein geschlossenes Warenwirtschaftssystem ist ein System, bei dem alle wichtigen Daten zu Waren vom Wareneingang über die Lagerung bis zum Warenausgang vollständig erfasst werden, meist mithilfe von EAN-Codes und Scannern. Dadurch können Warenbestände, Kosten und Verkaufserfolge genau überwacht und ausgewertet werden. (vgl. Schneck 2018, S. 393 ff.)
Beispiel: Ein Supermarkt erhält 100 Flaschen eines Getränks. Beim Wareneingang werden Lieferant und Menge eingescannt. Im Lager wird der Bestand erfasst. Werden später 30 Flaschen für je 2 € verkauft, wird dies ebenfalls gescannt. Das System zeigt anschließend automatisch, dass noch 70 Flaschen vorhanden sind und berechnet den Verkaufserfolg.
Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv




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