Geschlossene Immobilienfonds
- Andreas Armster

- 29. Okt.
- 1 Min. Lesezeit
Geschlossene Immobilienfonds sind langfristige Kapitalanlagen, bei denen sich mehrere Anleger an einem Fonds beteiligen, der in eine oder mehrere Immobilien investiert. Das Fondsvermögen ist auf eine bestimmte Zahl von Anteilen begrenzt, weshalb keine neuen Anleger nachträglich beitreten können. Die Anleger erzielen Einkünfte aus Vermietung oder – bei gewerblich geprägten Fonds – aus Gewerbebetrieb. Nach einer typischen Laufzeit von 15 bis 20 Jahren wird die Immobilie verkauft und der Erlös an die Anleger ausgeschüttet. (vgl. Lindmayer/Dietz 2020, S. 575 ff.)
Beispiel: Ein geschlossener Immobilienfonds investiert in ein Bürogebäude in München. Mehrere Anleger beteiligen sich mit jeweils 10.000 Euro. Nach 18 Jahren wird das Gebäude verkauft, und die Erlöse werden anteilig an die Anleger ausgezahlt.
Lindmayer, P. K. M.; Dietz, H.-U. (2020): Geldanlage und Steuer 2020. Bewährte und innovative Konzepte für Anleger und Berater. Wiesbaden: Springer Gabler


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