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Gesamtkostenverfahren

11. Sept. 2025
1 Min. Lesezeit

Das Gesamtkostenverfahren ist ein Verfahren der kurzfristigen Erfolgsrechnung, bei dem alle in einer Periode angefallenen Kosten nach Kostenarten den gesamten Verkaufserlösen gegenübergestellt werden. Um Bestandsveränderungen zu berücksichtigen, werden Bestandserhöhungen an unfertigen oder fertigen Erzeugnissen auf der Habenseite (wie zusätzliche Leistungen) und Bestandsminderungen auf der Sollseite (als Aufwand) erfasst. Dadurch wird das Ergebnis periodengerecht ermittelt. (vgl. Freidank/Sassen 2020, S. 205 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen produziert in einer Periode Waren im Wert von 500.000 €, verkauft aber nur für 450.000 €. Die Bestände an fertigen Erzeugnissen erhöhen sich somit um

50.000 €, die im Gesamtkostenverfahren auf der Habenseite ergänzt werden.


Freidank, C.; Sassen, R. (2020): Kostenrechnung. Grundlagen des Management Accounting, Konzepte des Kostenmanagements und zentrale Schnittstellen. 10. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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