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Gerichtsverhandlung

26. Aug.
1 Min. Lesezeit

Die Gerichtsverhandlung ist eine Unterrichtsmethode, bei der Schülerinnen und Schüler eine reale Gerichtsverhandlung nachstellen, indem sie unterschiedliche Rollen übernehmen und eine Problemstellung aus verschiedenen Perspektiven argumentativ bearbeiten. Am Ende werden die Argumente abgewogen und ein Urteil bzw. eine Entscheidung formuliert. (vgl. Thömmes 2026, S. 147 f.)


Beispiel: Im Wirtschaftsunterricht wird die Frage „Soll ein Unternehmen für die Verschmutzung eines Flusses haftbar gemacht werden?“ als fiktiver Gerichtsfall behandelt. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Rollen wie Richter, Staatsanwalt, Verteidiger, Angeklagter, Sachverständiger und Zeugen. Sie bereiten ihre jeweiligen Positionen vor, tragen Argumente und Beweise vor und hören die Aussagen der anderen Rollen. Am Ende wägt das Gericht die Positionen ab und fällt ein Urteil.


Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr

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