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George J. Stigler

22. Juli
1 Min. Lesezeit

George J. Stigler (1911–1991) war ein amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Hauptvertreter der Chicago-Schule. Er erhielt 1982 den Nobelpreis für seine Arbeiten über staatliche Regulierungen, Informationsprobleme auf Märkten und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft. Seine Forschung zeigte unter anderem, dass staatliche Eingriffe ihre Ziele häufig verfehlen und nicht immer im Interesse der Verbraucher sind. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 591)


Beispiel: Stigler erklärte, dass Arbeitnehmer Zeit und Kosten aufwenden müssen, um passende Stellenangebote zu finden. Diese sogenannten Suchkosten können dazu führen, dass Arbeitslosigkeit auch auf unvollständige Informationen am Arbeitsmarkt zurückzuführen ist.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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