Geocaching mit Aufgabenstationen
Geocaching mit Aufgabenstationen ist eine Unterrichtsmethode, bei der Schülerinnen und Schüler in Teams mithilfe von GPS oder digitalen Routen verschiedene Stationen aufsuchen und dort thematische Aufgaben lösen. Die Aufgaben können beispielsweise Quizfragen, kreative Challenges oder Fotoaufgaben sein. Durch die Verbindung von Bewegung, digitaler Orientierung und fachlichen Aufgaben werden Lerninhalte spielerisch wiederholt und angewendet. (vgl. Thömmes 2026, S. 172)
Beispiel: Im Geschichtsunterricht zum Thema „Geschichte der eigenen Stadt“ bewegen sich die Schülerinnen und Schüler in kleinen Teams mit einem Smartphone über das Schulgelände oder durch die nähere Umgebung. Mithilfe von GPS werden sie zu verschiedenen Stationen geführt. An jeder Station finden sie einen QR-Code mit einer Aufgabe, beispielsweise eine Frage zu einem historischen Gebäude, eine kurze Rechercheaufgabe oder eine Fotoaufgabe. Erst wenn die Gruppe die Aufgabe gelöst hat, erhält sie den Hinweis auf die nächste Station. Nach dem Besuch aller Stationen treffen sich die Gruppen wieder im Klassenraum und vergleichen ihre Ergebnisse. Dadurch wiederholen die Schülerinnen und Schüler die historischen Inhalte auf spielerische Weise und verbinden das Lernen mit Bewegung.
Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr




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