Gemeinwohllüge
Eine Gemeinwohllüge bezeichnet die Behauptung von Politikern, ihr Handeln diene grundsätzlich dem Gemeinwohl, obwohl sie auch ihre eigenen Interessen verfolgen, z. B. Macht, Einfluss, Prestige oder Einkommen. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 273)
Beispiel: Ein Politiker behauptet, eine bestimmte Entscheidung nur zum Wohl der Bürger zu treffen, unterstützt sie aber vor allem, weil sie seine Wiederwahlchancen verbessern soll.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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