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Geldschöpfung

Unter Geldschöpfung versteht man die Erhöhung der Geldmenge (vor allem M1), also die Bereitstellung zusätzlicher Zahlungsmittel für Nichtbanken. Sie entsteht durch die Ausgabe von Bargeld durch die Zentralbank und vor allem durch die Kreditvergabe der Geschäftsbanken, die neues Buchgeld schaffen. (vgl. Weitz/Eckstein 2015, S. 57 f.)


Beispiel: Ein Kunde zahlt 10.000 € bei seiner Bank ein. Die Bank muss davon z. B. 10 % (1.000 €) als Reserve halten, kann aber die restlichen 9.000 € als Kredit vergeben. Mit diesem Kredit kauft jemand ein Auto, und der Verkäufer legt das Geld wieder bei seiner Bank an. Auch diese Bank kann erneut einen Teil davon als Kredit vergeben. So entsteht aus den ursprünglichen 10.000 € nach und nach ein Vielfaches an neuem Buchgeld.


Weitz, B. O.; Eckstein, A. (2015): VWL Grundwissen. 3. Auflage. Freiburg: Haufe

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