Geldpolitische Regeln
- Andreas Armster

- 10. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Geldpolitische Regeln sind festgelegte Entscheidungsregeln, nach denen Zentralbanken ihre Geldpolitik systematisch an makroökonomischen Größen wie Inflation und Produktionslücke ausrichten, um Preisstabilität zu sichern und zeitinkonsistente, rein diskretionäre Entscheidungen zu vermeiden. (vgl. Plaasch 2025, S. 23 ff.)
Beispiel: Liegt die Inflation bei 3 % statt des Zielwerts von 2 % und die Wirtschaft läuft über ihrem Potenzial, erhöht die Zentralbank gemäß einer geldpolitischen Regel (z. B. Taylor-Regel) den Leitzins, etwa von 2 % auf 3 %, um Inflation und Nachfrage zu dämpfen.
Plaasch, J. (2025): Geldpolitik und Kreditzyklen aus makroprudenzieller Sicht. Wiesebaden: Springer Fachmedien



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