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Geldmengenstrategie

Die Geldmengenstrategie ist eine geldpolitische Strategie, bei der die Zentralbank das Wachstum der Geldmenge als Zwischenziel nutzt, um langfristig Preisstabilität zu erreichen. Dabei wird angenommen, dass ein zu starkes Geldmengenwachstum zu Inflation führt, weshalb die Geldmenge in einem stabilen, an der wirtschaftlichen Entwicklung orientierten Tempo wachsen soll. (vgl. Dierks 2022, S. 146 ff.)


Beispiel: Eine Zentralbank legt fest, dass die Geldmenge jährlich um etwa 4–5 % wachsen soll. Steigt die Geldmenge stärker an, erhöht sie die Zinsen, um die Geldschöpfung zu bremsen und Inflation zu verhindern; wächst sie zu langsam, senkt sie die Zinsen, um die Wirtschaft zu stimulieren.


Dierks, L. H. (2022): Geldpolitik. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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