Friedrich Eduard Beneke
Friedrich Eduard Beneke (1798–1854) verstand Pädagogik als angewandte Psychologie und gilt als Hauptvertreter einer psychologisch begründeten Pädagogik. Für ihn sollte Pädagogik auf wissenschaftlichen Erkenntnissen über die menschliche Psyche beruhen. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 62)
Beispiel: Ein Lehrer beobachtet, wie seine Schüler auf verschiedene Unterrichtsformen reagieren, und passt seinen Unterricht entsprechend an. Zum Beispiel setzt er bei einem Schüler, der durch praktische Aufgaben besser lernt, stärker auf solche Aufgaben. Damit wird psychologisches Wissen direkt für die Gestaltung des Unterrichts genutzt.
Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh




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