Frequenzhaltung
- Andreas Armster

- 30. Jan.
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Frequenzhaltung bezeichnet alle Maßnahmen im Stromnetz, die sicherstellen, dass Stromerzeugung und Stromverbrauch jederzeit im Gleichgewicht bleiben, um die Netzfrequenz stabil bei 50 Hz zu halten, insbesondere durch den Einsatz von Regelenergie und steuerbaren Lasten. (vgl. Linnemann 2024, S. 258 f.)
Beispiel: Fällt plötzlich ein Kraftwerk aus, sinkt die Netzfrequenz unter 50 Hz. Zur Frequenzhaltung aktiviert der Übertragungsnetzbetreiber Regelenergie oder reduziert kurzfristig den Stromverbrauch großer Industrieanlagen, sodass Erzeugung und Verbrauch wieder im Gleichgewicht sind.
Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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