Freerider-Problem
Das Freerider-Problem beschreibt die Situation, dass Individuen den Nutzen eines öffentlichen Gutes genießen, ohne selbst zu dessen Finanzierung beizutragen, weil sie vom Konsum nicht ausgeschlossen werden können. Dadurch wird das Gut freiwillig meist zu wenig bereitgestellt. (vgl. Roth 2021, S. 168 ff.)
Beispiel: In einem Wohnviertel sammelt niemand Geld für Straßenbeleuchtung, weil jede Person denkt: „Die anderen zahlen schon, ich profitiere trotzdem.“ Am Ende zahlt kaum jemand und die Straße bleibt schlecht beleuchtet.
Roth, S. J. (2021): VWL für Einsteiger. 6. Auflage. München: UVK Verlag




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