Fracking
- Andreas Armster

- 18. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Fracking (Hydraulic Fracturing) ist ein Verfahren zur Förderung von Erdöl und Erdgas, bei dem Wasser, Sand und chemische Zusätze unter hohem Druck in Gestein gepresst werden, um Risse zu erzeugen oder zu erweitern. Dadurch können eingeschlossene Rohstoffe besser aus dem Gestein gewonnen werden, allerdings ist das Verfahren wegen möglicher Umweltrisiken und Grundwasserrisiken umstritten. (vgl. Blum/Rosenthal/Diekmann 2020, S. 6 f.)
Beispiel: Ein Energieunternehmen möchte Erdgas aus einer tiefen Schiefergesteinsschicht gewinnen. Dazu bohrt es zunächst ein Loch in die Erde und presst anschließend Wasser, Sand und Chemikalien unter hohem Druck in das Gestein. Dadurch entstehen feine Risse, durch die das zuvor eingeschlossene Erdgas entweichen und über die Bohrung an die Oberfläche gefördert werden kann.
Blum, U.; Rosenthal, E.; Diekmann, B. (2020): Energie – Grundlagen für Ingenieure und Naturwissenschaftler. Machbarkeiten, Grenzen und Umweltauswirkungen. Wiesbaden: Springer Vieweg



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