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Forwards

24. Aug. 2025
1 Min. Lesezeit

Forwards sind Termingeschäfte, bei denen ein bestimmter Basiswert zu einem im Voraus vereinbarten Preis, Termin, in festgelegter Menge und Qualität gekauft (Long) oder verkauft (Short) wird. Im Gegensatz zu Futures sind Forwards individuell zwischen zwei Parteien ausgehandelt (OTC) und nicht standardisiert oder an Börsen handelbar. Sie beinhalten keine Wahlrechte und bergen ein Erfüllungsrisiko, da keine zentrale Gegenpartei wie bei Futures existiert. (vgl. Ernst/Häcker 2022, S. 69 f.)


Beispiel: Ein Unternehmen erwartet in drei Monaten die Lieferung von 1.000 Tonnen Kupfer und möchte sich gegen Preissteigerungen absichern. Es vereinbart mit einer Bank einen Forward-Kontrakt zum Preis von 8.000 € pro Tonne. Unabhängig vom tatsächlichen Marktpreis in drei Monaten muss das Unternehmen die 1.000 Tonnen zu 8.000 € pro Tonne kaufen. Steigt der Marktpreis auf 8.500 €, spart das Unternehmen 500 € pro Tonne; fällt der Preis auf 7.500 €, bezahlt es 500 € pro Tonne zu viel, gleicht aber den Preisrisiko ab.


Ernst, D.; Häcker, J. (2022): Derivate: Optionen und Futures Schritt für Schritt. München: UVK Verlag

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