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Formierte Gesellschaft

18. Aug.
1 Min. Lesezeit

Die formierte Gesellschaft ist ein Gesellschaftsmodell von Ludwig Erhard, bei dem die Gegensätze zwischen Gruppen, Interessen, Verbänden und politischen Organisationen überwunden werden sollen. Konflikte sollen durch gemeinsame übergeordnete Werte wie Gemeinsinn und Gemeinwohl ausgeglichen werden. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 255)


Beispiel: Arbeitgeber und Gewerkschaften haben unterschiedliche Interessen, etwa bei der Höhe der Löhne. In einer formierten Gesellschaft sollen beide Seiten ihre Interessen so abstimmen, dass sie einen gemeinsamen Nutzen für die gesamte Gesellschaft erreichen.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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