Foreign Operation
Eine Foreign Operation bezeichnet nach IFRS ein Tochterunternehmen, assoziiertes Unternehmen, Joint Venture oder eine Niederlassung, deren Geschäftstätigkeit in einem anderen Land als dem des berichtenden Unternehmens liegt oder sich darauf erstreckt. Nach US-GAAP sind damit insbesondere unselbstständige und weisungsgebundene Tochterunternehmen gemeint. Die Einstufung als Foreign Operation ist für die Fremdwährungsumrechnung im Konzernabschluss relevant; nach der im Ausgangstext beschriebenen Regelung wird hierfür die Zeitbezugsmethode angewendet. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 85)
Beispiel: Ein deutsches Unternehmen unterhält eine weisungsgebundene Niederlassung in den USA, deren Geschäftstätigkeit vollständig vom deutschen Mutterunternehmen gesteuert wird. Diese Niederlassung stellt eine Foreign Operation dar. Bei der Einbeziehung in den Konzernabschluss werden ihre Werte nach der Zeitbezugsmethode in Euro umgerechnet.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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