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Flexible Gleitzeitmodelle

Flexible Gleitzeitmodelle erlauben es Arbeitnehmern, ihre tägliche Arbeitszeit innerhalb eines festgelegten Bezugszeitraums (z. B. Woche, Monat, Jahr) flexibel zu gestalten. Dabei können sie an einzelnen Tagen mehr oder weniger arbeiten, solange sie im Durchschnitt die vereinbarte Arbeitszeit erreichen. Die Arbeitszeit wird über Arbeitszeitkonten erfasst, die Zeitguthaben oder Zeitschulden dokumentieren. Je nach Kontostand gelten unterschiedliche Steuerungsgrade der Arbeitszeit, zum Beispiel eigenverantwortliche Gestaltung oder Abstimmung mit Vorgesetzten. Flexible Gleitzeitmodelle bieten somit mehr Freiräume bei der Arbeitszeitgestaltung als starre Modelle. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 287 ff.)


Beispiel: Nadine arbeitet im flexiblen Gleitzeitmodell. An manchen Tagen beginnt sie schon um 7 Uhr und arbeitet länger, an anderen Tagen startet sie später und macht früher Feierabend. Wichtig ist, dass sie am Ende des Monats im Durchschnitt ihre vertraglich vereinbarte Arbeitszeit erreicht. Ihre Mehrstunden werden auf ihrem Arbeitszeitkonto gutgeschrieben, das sie später für freie Tage oder längere Pausen nutzen kann.


Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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