Fixkostendegression
- Andreas Armster

- 4. Sept. 2025
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Fixkostendegression bezeichnet den Effekt, dass die fixen Kosten pro Stück mit steigendem Beschäftigungsgrad sinken, weil sich die gesamten Fixkosten auf eine größere Anzahl von Leistungseinheiten verteilen. Dadurch entstehen die niedrigsten fixen Stückkosten bei Vollauslastung der Kapazität. (vgl. Freidank/Sassen 2020, S. 50 ff.)
Beispiel: Stell dir vor, eine Maschine verursacht fixe Kosten in Höhe von 300 €. Ihre maximale Kapazität liegt bei 1.000 Stück. Wenn das Unternehmen nur 100 Stück produziert, entfallen auf jedes Stück 3 € Fixkosten. Steigt die Produktion jedoch auf 1.000 Stück, sinken die Fixkosten pro Stück auf nur noch 0,30 €.
Freidank, C.; Sassen, R. (2020): Kostenrechnung. Grundlagen des Management Accounting, Konzepte des Kostenmanagements und zentrale Schnittstellen. 10. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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