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Fiskalpolitische Stabilisierungspolitik

Fiskalpolitische Stabilisierungspolitik bezeichnet den Einsatz von staatlichen Ausgabenänderungen und Steueränderungen, um Konjunkturschwankungen auszugleichen: In Rezessionen wirkt sie expansiv (mehr Ausgaben, niedrigere Steuern), um Nachfrage und Beschäftigung zu steigern, und in Boomphasen kontraktiv (weniger Ausgaben, höhere Steuern), um Überhitzung zu dämpfen und eine stabile Auslastung der Wirtschaft zu sichern. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 399 ff.)


Beispiel: In einer Rezession erhöht der Staat seine Ausgaben um 5 Mrd. € für Infrastrukturprojekte und senkt gleichzeitig die Einkommensteuer. Dadurch steigt die gesamtwirtschaftliche Nachfrage, Unternehmen stellen mehr Arbeitskräfte ein, und die Wirtschaft nähert sich wieder dem Vollbeschäftigungsniveau.


Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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