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Finanzkompetenz

19. Aug.
1 Min. Lesezeit

Finanzkompetenz bedeutet, dass man Finanzdienstleistungen kritisch, selbstständig und sinnvoll beurteilen und nutzen kann. Dazu gehört zum Beispiel, Kredite, Anlagen, Zahlungsverkehr und Versicherungen zu verstehen und ihre Auswirkungen auf die eigene finanzielle Situation einzuschätzen. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 245 ff.)


Beispiel: Du möchtest einen Kredit über 10.000 € aufnehmen. Du vergleichst verschiedene Angebote und achtest dabei auf den Effektivzins, die Laufzeit, die Gesamtkosten und mögliche Gebühren. Außerdem prüfst du, ob du die monatlichen Kosten dauerhaft bezahlen kannst. Wenn du diese Informationen beurteilen und auf dieser Grundlage eine passende Entscheidung treffen kannst, zeigst du Finanzkompetenz.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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