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Finanzierungsgrundsatz der Wirtschaftlichkeit

8. Feb.
1 Min. Lesezeit

Der Finanzierungsgrundsatz der Wirtschaftlichkeit besagt, dass ein Unternehmen seine Finanzierung so gestalten soll, dass die Kosten der Kapitalbeschaffung möglichst gering sind, weshalb ein ausgewogenes Verhältnis von Eigenfinanzierung und Fremdfinanzierung anzustreben ist und ein zu hoher Eigenkapitalanteil ebenso unwirtschaftlich sein kann wie eine Überverschuldung. (vgl. Roos 2024, S. 388 f.)


Beispiel: Ein Unternehmen finanziert eine neue Maschine ausschließlich mit Eigenkapital, obwohl ein günstiger Bankkredit verfügbar wäre. Dadurch verzichtet es auf den steuerlichen Vorteil der abzugsfähigen Zinsen und verursacht höhere Kapitalkosten, was gegen den Finanzierungsgrundsatz der Wirtschaftlichkeit verstößt.


Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag

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