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Finanzierungsdefizit

Das Finanzierungsdefizit ist der Betrag, um den die regulären Ausgaben eines öffentlichen Haushalts die regulären Einnahmen übersteigen. Es muss durch Kredite, Rücklagenentnahmen oder andere Finanzierungsmittel gedeckt werden. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 66)


Beispiel: Nimmt ein Staat 100 Mrd. Euro ein, gibt aber 110 Mrd. Euro aus, entsteht ein Finanzierungsdefizit von 10 Mrd. Euro.


Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Finanzwissenschaft. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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