Financial Mobility at Risk
Financial Mobility at Risk (FMaR) bezeichnet die Quantifizierung von Liquiditätsreserven, die bei Eintritt von Ausfallrisiken, Zinsänderungsrisiken oder Währungsrisiken mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit benötigt bzw. verbraucht werden. Ziel ist es, das benötigte Risikodeckungspotenzial zu bestimmen und durch Finanzplanung oder Absicherungen sicherzustellen. (vgl. Schneck 2018, S. 339 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen verfügt über 2 Mio. € Liquiditätsreserve. Eine Risikoanalyse zeigt, dass bei ungünstigen Zinsentwicklungen, Währungsentwicklungen und Ausfallentwicklungen mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit bis zu 1,2 Mio. € benötigt werden. Das Unternehmen muss daher sicherstellen, dass mindestens diese 1,2 Mio. € als Risikodeckung zur Verfügung stehen.
Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv




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