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Festwertbewertung

6. Sept.
1 Min. Lesezeit

Die Festwertbewertung ist ein Verfahren zur vereinfachten Ermittlung von Menge und Wert bestimmter Vermögensgegenstände, z. B. Rohstoffen, Hilfsstoffen und Betriebsstoffen. Wenn sich Bestand, Wert und Zusammensetzung nur gering verändern, können diese über mehrere Jahre mit gleichbleibender Menge und gleichbleibendem Wert angesetzt werden. (vgl. Schneck 2018, S. 339 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen hat dauerhaft 1.000 kg Schrauben auf Lager, die insgesamt mit 5.000 € bewertet werden. Da sich Menge und Zusammensetzung nur gering verändern, kann es den Bestand über mehrere Jahre mit 1.000 kg und 5.000 € ansetzen. Für Kontrollzwecke muss alle drei Jahre eine vollständige Inventur durchgeführt werden.


Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv

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