Festbewertung
- Andreas Armster

- 3. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Die Festbewertung bezeichnet ein Bewertungsverfahren, bei dem Rohstoffe, Hilfsstoffe und Betriebsstoffe mit einem gleichbleibenden Festwert in der Bilanz angesetzt werden, sofern die Bestände regelmäßig ersetzt werden, nur geringfügig schwanken und für das Unternehmen von untergeordneter Bedeutung sind. (vgl. Roos 2024, S. 227 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen bewertet seinen stets nahezu gleichbleibenden Bestand an Schrauben und Nägeln mit einem einmal festgelegten Festwert von 10.000 €. Zugänge werden sofort als Aufwand gebucht, und der Festwert wird nur im Rahmen der regelmäßigen Inventur (spätestens alle drei Jahre) überprüft und ggf. angepasst.
Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag



Kommentare