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Fernwirktechnik

Fernwirktechnik bezeichnet technische Systeme, mit denen Netzbetreiber Betriebsmittel im Stromnetz (z. B. Schaltanlagen, Trafostationen) aus der Ferne überwachen, steuern und schalten können. Sie ermöglicht die Übertragung von Messdaten, Zähldaten und Meldedaten sowie das Senden von Schalt- und Stellbefehlen an Anlagen und dient damit einer schnellen Störungsreaktion und dem sicheren, automatisierten Netzbetrieb. (vgl. Linnemann 2024, S. 84 f.)


Beispiel: In einer Ortsnetzstation erkennt die Fernwirktechnik einen Spannungseinbruch. Die Messdaten werden automatisch an die Netzleitstelle gesendet, und der Netzbetreiber schaltet per Fernbefehl einen Reserveabgang zu. Der Stromausfall ist nach wenigen Sekunden behoben, ohne dass ein Techniker vor Ort sein muss.


Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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