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Ferdinand Buisson

23. Aug.
1 Min. Lesezeit

Ferdinand Buisson (1841–1932) war ein französischer Philosoph, Theologe, Pädagoge und Politiker. Er vertrat einen stark liberalen Protestantismus und setzte sich für ein laizistisches (weltliches) Unterrichtswesen ein, also für eine Schule, die nicht von religiösen Institutionen bestimmt wird. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 94 f.)


Beispiel: Buisson verfasste zwischen 1882 und 1893 das fünfteilige „Dictionnaire de pédagogie“. Darin beschäftigte er sich systematisch mit pädagogischen Fragen und dem Primarschulunterricht. Außerdem setzte er sich politisch für ein weltliches Schulwesen ein; 1912 erschien sein Werk „La loi laïque“.


Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh

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