Faktorspezifität
Faktorspezifität bezeichnet die Eigenschaft von Produktionsfaktoren (z. B. Maschinen oder Arbeitskräfte), nur für bestimmte Transaktionen oder Partner geeignet zu sein und sich nicht ohne Weiteres ersetzen zu lassen. Sie kann Kosten senken, führt aber zu einer Bindung der Partner („lock-in“) und entwickelt sich oft durch Erfahrung und Vertrauen im Laufe der Zeit. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 146)
Beispiel: Ein Unternehmen lässt für einen bestimmten Kunden eine maßgeschneiderte Maschine bauen, die nur für die Produktion dieses Kundenauftrags geeignet ist. Die Maschine kann nicht ohne Weiteres für andere Kunden eingesetzt werden. Dadurch entsteht eine enge Bindung zwischen Unternehmen und Kunde („lock-in“), weil beide aufeinander angewiesen sind.
Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag




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