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Fair-Value-Option

26. Sept.
1 Min. Lesezeit

Die Fair-Value-Option ermöglicht es, einen finanziellen Vermögenswert oder eine finanzielle Verpflichtung bei ihrem erstmaligen Ansatz unter bestimmten Voraussetzungen unwiderruflich zum Fair Value (beizulegenden Zeitwert) zu bewerten. Änderungen des Fair Values werden dabei erfolgswirksam in der Gewinnrechnung und Verlustrechnung erfasst. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 77)


Beispiel: Ein Unternehmen kauft ein Finanzinstrument für 100.000 € und wendet die Fair-Value-Option an. Am Bilanzstichtag beträgt der Fair Value 110.000 €. Die Wertsteigerung von 10.000 € wird erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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