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Extrinsische kognitive Belastung

Die extrinsische kognitive Belastung (extraneous load) bezeichnet den Teil der Belastung des Arbeitsgedächtnisses, der nicht durch den Lerninhalt selbst, sondern durch eine ungünstige Darstellung, Aufbereitung oder Lernumgebung entsteht und dadurch das Lernen unnötig erschwert. (vgl. Kron/Jürgens/Standop 2024, S. 115 ff.)


Beispiel: Eine Lernfolie, auf der ein einfacher biologischer Prozess erklärt wird, während gleichzeitig lange Textabsätze, viele Farben, animierte Grafiken und Hintergrundmusik eingesetzt werden. Die Lernenden müssen ihre Aufmerksamkeit ständig zwischen unwichtigen Gestaltungselementen und den eigentlich relevanten Informationen aufteilen, wodurch wertvolle Kapazität des Arbeitsgedächtnisses gebunden wird und das Verstehen des Inhalts erschwert wird.


Kron, F. W.; Jürgens, E.; Standop, J. (2024): Grundwissen Didaktik. 7. Auflage. München: Ernst Reinhardt

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