Externalitäten
Externalitäten sind positive oder negative Nebenwirkungen von Konsumentscheidungen oder Produktionsentscheidungen, die unbeteiligte Dritte betreffen, ohne dass diese Effekte über Preise abgegolten werden. Dadurch weichen private Entscheidungen oft vom gesamtwirtschaftlich effizienten Ergebnis ab. (vgl. Roth 2021, S. 171 ff.)
Beispiel: Eine Fabrik produziert Güter und leitet Abgase in die Luft. Die Anwohner leiden unter schlechter Luftqualität, obwohl sie nichts mit der Produktion zu tun haben. Diese Gesundheitsbelastung ist eine negative Externalität, weil die Kosten nicht im Marktpreis der Güter enthalten sind.
Roth, S. J. (2021): VWL für Einsteiger. 6. Auflage. München: UVK Verlag




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