Experience Adjustments
Experience Adjustments sind nach den IFRS Anpassungen von Pensionsrückstellungen, die entstehen, wenn die früher getroffenen versicherungsmathematischen Annahmen über die zukünftige Entwicklung der Leistungen an Arbeitnehmer von der tatsächlichen Entwicklung abweichen. Daraus entstehen versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 76)
Beispiel: Ein Unternehmen erwartet zunächst Pensionszahlungen von 100.000 €. Tatsächlich fallen aufgrund der Entwicklung der Leistungen 110.000 € an. Die Abweichung von 10.000 € stellt ein Experience Adjustment dar und führt zu einem versicherungsmathematischen Verlust.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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