top of page
Affiliate.png

Evolutionsökonomie

19. Aug.
1 Min. Lesezeit

Die Evolutionsökonomie ist eine wirtschaftswissenschaftliche Denkrichtung, die davon ausgeht, dass sich die Wirtschaft ständig verändert und weiterentwickelt. Sie untersucht, wie solche Veränderungen entstehen und welche Folgen sie für die Wirtschaftsstruktur haben. Dabei werden unter anderem technischer Fortschritt, Innovationen, neue Produkte und institutionelle Veränderungen betrachtet. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 225 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen entwickelt eine neue, besonders effiziente Produktionstechnologie. Andere Unternehmen übernehmen diese Technologie, weil sie dadurch günstiger produzieren können. Unternehmen, die sich schneller an die neue Technologie anpassen, können sich gegenüber anderen durchsetzen. So verändert sich nach und nach die gesamte Marktstruktur. Dieses Zusammenspiel aus Innovation, Übernahme und Auswahl beschreibt einen typischen evolutionären Prozess in der Wirtschaft.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

Kommentare


bottom of page