Euromarkt
Der Euromarkt ist ein internationaler Geldmarkt und Kapitalmarkt außerhalb der USA, auf dem in US-Dollar und europäischen Währungen gehandelt wird. Er entstand in den 1960er-Jahren, als europäische Marktteilnehmer ihre Dollarüberschüsse außerhalb der USA anlegen wollten. (vgl. Schneck 2018, S. 275 ff.)
Beispiel: Eine europäische Bank hat überschüssige US-Dollar und möchte diese nicht in den USA anlegen. Sie legt das Geld stattdessen auf dem Euromarkt an, z. B. in London, und erhält dafür Zinsen.
Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv




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