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Eskalation

16. Feb.
1 Min. Lesezeit

Eskalation bezeichnet eine Anpassungsart der Produktionsmenge, bei der die Produktion weder vollständig konstant noch vollständig absatzsynchron erfolgt, sondern stufenweise (treppenförmig) an eine schwankende Absatzmenge angepasst wird. Sie kombiniert Elemente der Synchronisation und der Emanzipation, um Kosten für Kapazitätsanpassung und Lagerhaltung zu minimieren. (vgl. Geyer/Ahrendt 2016, S. 75 f.)


Beispiel: Ein Möbelhersteller erhöht seine Produktionsmenge vor der umsatzstarken Frühjahrssaison schrittweise (z. B. monatlich), statt täglich exakt der Nachfrage zu folgen. Nach der Saison wird die Produktion wieder stufenweise gesenkt. So passt das Unternehmen die Produktion treppenförmig an die schwankende Nachfrage an und vermeidet extreme Kapazitätsschwankungen oder zu hohe Lagerbestände.


Geyer, H.; Ahrendt, B. (2016): Crashkurs BWL. 6. Auflage. Freiburg/München: Haufe

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