Erweiterte ereignisgesteuerte Prozesskette
- Andreas Armster

- 11. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Eine erweiterte ereignisgesteuerte Prozesskette (eEPK) ist ein grafisches Modellierungsinstrument zur detaillierten Darstellung betrieblicher Prozesse. Sie bildet den Ablauf von Geschäftsprozessen mithilfe von Ereignissen, Funktionen und logischen Verknüpfungsoperatoren ab und ergänzt diese um Organisationseinheiten und Informationsobjekte, um Zuständigkeiten, Abläufe und Entscheidungslogiken strukturiert und nachvollziehbar darzustellen. (vgl. Arndt 2017, S. 64 ff.)
Beispiel: Ablauf eines Kundenauftrags: Nach dem Ereignis „Kundenanfrage eingegangen“ folgt die Funktion „Kundenanfrage prüfen“, die von der Vertriebsabteilung ausgeführt wird. Je nach Ergebnis entsteht entweder das Ereignis „Auftrag angenommen“ oder „Auftrag abgelehnt“, wodurch der weitere Prozessverlauf eindeutig und strukturiert dargestellt wird.
Arndt, H. (2017): Medien des Wirtschaftsunterrichts. Opladen/Berlin/Toronto: Barbara Budrich



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