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Erste Gossensche Gesetz

Das erste Gossensche Gesetz besagt, dass mit zunehmender Konsummenge der Grenznutzen einer zusätzlichen Einheit sinkt. Das bedeutet: Je mehr ein Nachfrager von einem Gut konsumiert, desto geringer ist sein zusätzlicher Nutzen pro weiterer Einheit. (vgl. Pechtl 2014, S. 273 f.)


Beispiel: Kauft eine Person mehrere Flaschen Wasser, stiftet die erste Flasche aufgrund starken Dursts einen hohen Nutzen und sie ist bereit, dafür einen hohen Preis zu zahlen. Mit jeder weiteren Flasche sinkt jedoch der zusätzliche Nutzen, da der Durst bereits teilweise gestillt ist. Entsprechend nimmt auch die Zahlungsbereitschaft für jede zusätzliche Einheit ab.


Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

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