Erfolgsspaltung
- Andreas Armster

- 9. Feb.
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Unter Erfolgsspaltung versteht man die Aufteilung des Gesamtergebnisses eines Unternehmens in einzelne Ergebnisbestandteile (z. B. operatives, neutrales und außerordentliches Ergebnis), um insbesondere den nachhaltigen operativen Unternehmenserfolg transparent und aussagekräftig darzustellen. (vgl. Roos 2024, S. 412)
Beispiel: Ein Unternehmen verfügt über liquide Mittel in Höhe von 40.000 € und kurzfristige Forderungen von 60.000 €. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten betragen 80.000 €. Die Liquidität 2. Grades beträgt damit (40.000 € + 60.000 €) / 80.000 € × 100 = 125 %. Das Unternehmen kann seine kurzfristigen Verbindlichkeiten vollständig decken und hat darüber hinaus noch einen Liquiditätspuffer.
Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag



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