Erfolgsquellenanalyse
Die Erfolgsquellenanalyse dient dazu, den Unternehmenserfolg in seine einzelnen Erfolgsquellen aufzuspalten, um insbesondere den nachhaltigen, operativen Erfolg von einmaligen, außerordentlichen sowie rein bewertungspolitischen oder bilanzpolitischen Ergebniseinflüssen zu trennen. Ziel ist es, aus dem bereinigten Unternehmenserfolg Rückschlüsse auf die zukünftige Ertragskraft und Nachhaltigkeit des Erfolgs zu ziehen. (vgl. Roos 2024, S. 413 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen erzielt einen Jahresüberschuss von 1 Mio. €. Davon stammen 800.000 € aus dem laufenden Kerngeschäft (ordentlicher Betriebserfolg), während 200 000 € aus dem einmaligen Verkauf einer Maschine resultieren. In der Erfolgsquellenanalyse wird gezeigt, dass nur die 800 000 € nachhaltig sind und für die Beurteilung der zukünftigen Ertragskraft herangezogen werden sollten.
Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag




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