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Equity-Methode

Die Equity-Methode ist ein Nettoverfahren zur Unternehmensbewertung, bei dem direkt der Marktwert des Eigenkapitals bestimmt wird. Grundlage ist der Free-Cashflow-Netto, also der Zahlungsmittelüberschuss, der ausschließlich den Anteilseignern zufließt. Als Diskontierungszinssatz wird ausschließlich die Renditeforderung der Eigenkapitalgeber verwendet, wodurch operative und finanzielle Bereiche im Bewertungsprozess zusammengeführt werden. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 216 f.)


Beispiel: Ein Unternehmen erwirtschaftet jährlich einen Free-Cashflow-Netto von 500.000 €, der ausschließlich den Eigenkapitalgebern zufließt. Die Eigenkapitalrenditeforderung beträgt 10 %. Um den Marktwert des Eigenkapitals zu bestimmen, werden die zukünftigen Free-Cashflows über fünf Jahre diskontiert. Nach Abzinsung der jährlichen 500.000 € mit 10 % ergibt sich ein Marktwert des Eigenkapitals von etwa 1,9 Mio. €. Auf diese Weise wird direkt der Wert für die Anteilseigner ermittelt, ohne dass der Marktwert des Fremdkapitals separat berücksichtigt werden muss.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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