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Entwicklungstheorien

Entwicklungstheorien erklären, wie Menschen in verschiedenen Lebensphasen lernen und sich kognitiv entwickeln. Ein bekanntes Modell stammt von Jean Piaget, der vier Stufen unterscheidet: In der sensumotorischen Phase (0–2 Jahre) entwickeln Kinder motorische Fähigkeiten und Objektpermanenz. In der präoperationalen Phase (2–7 Jahre) beginnt symbolisches Denken, jedoch ohne Perspektivübernahme. In der konkret-operationalen Phase (7–11 Jahre) wird logisches Denken über konkrete Dinge möglich. Ab 12 Jahren, in der formal-operationalen Phase, können Jugendliche abstrakt und hypothetisch denken. Diese Stufen helfen, Lehrmethoden altersgerecht zu gestalten. (vgl. Lehner 2019, S. 78 f.)


Beispiel: Ein Kind in der konkret-operationalen Phase (7–11 Jahre) kann verstehen, dass 3 + 4 und 4 + 3 das gleiche Ergebnis liefern, weil es in dieser Phase logisches Denken über konkrete Dinge entwickelt.


Lehner, M. (2019): Didaktik. Bern: Haupt Verlag

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