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Entscheidungsorientierte Kosten

25. Sept.
1 Min. Lesezeit

Entscheidungsorientierte Kosten sind ein spezifischer, zahlungsorientierter Kostenbegriff der entscheidungsorientierten Kostenrechnung nach P. Riebel. Sie umfassen die durch eine Entscheidung über ein bestimmtes Objekt zusätzlich ausgelösten und nicht kompensierten Auszahlungen bzw. bewerteten Kostengüterverbräuche. Dabei wird zwischen entscheidungsrelevanten Kosten, die zukunftsbezogen, erwartet, beeinflussbar und alternativenspezifisch sind, und entscheidungsirrelevanten Kosten, die durch die betrachtete Handlungsmöglichkeit nicht beeinflusst werden, unterschieden. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 68)


Beispiel: Ein Unternehmen überlegt, einen zusätzlichen Auftrag anzunehmen. Dadurch entstehen 8.000 € zusätzliche Materialkosten und Lohnkosten, während bereits angefallene 5.000 € Fixkosten unabhängig von der Entscheidung bestehen bleiben. Die 8.000 € sind entscheidungsrelevante Kosten, die 5.000 € dagegen entscheidungsirrelevant, weil sie durch die Annahme des Auftrags nicht verändert werden.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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