Entscheidungsmodell von Vroom und Yetton
- Andreas Armster

- 18. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Das Entscheidungsmodell von Vroom und Yetton (1973) unterstützt Führungskräfte dabei, den passenden Führungsstil für eine Entscheidungssituation zu wählen. Es unterscheidet fünf Führungsstile, von autoritärer Alleinentscheidung bis zur Gruppenentscheidung, und nutzt sieben Ja-/Nein-Fragen, um anhand von Kriterien wie Entscheidungsqualität, Mitarbeiterakzeptanz und Konfliktpotenzial eine optimale Vorgehensweise zu ermitteln. So bietet das Modell eine strukturierte Entscheidungslogik statt einer pauschalen Empfehlung. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 330 ff.)
Beispiel: Ein Teamleiter steht vor der Entscheidung, wie er eine neue Projektstrategie festlegen soll. Da die Qualität der Entscheidung wichtig ist und er nicht alle nötigen Informationen allein hat, befragt er zuerst einzelne Mitarbeiter, bevor er selbst entscheidet. So berücksichtigt er Expertenwissen und trifft dennoch die finale Entscheidung.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg


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